Monday, February 19, 2007

Die heilende Kraft des Eintopfes

Hallo liebe Nation,
manchmal, wenn alle doof sind, außer Mutti, wenn die Seele drückt, und man nicht weiß, ob man heulen oder den 1000 Seiten-Uni-Wälzer an die Wand kloppen soll, man in die Bib gelaufen ist um ein Buch zu leihen, dass justamente nicht mehr da ist, das Telefon kaputt ist, tja was tut man dann...

Sich ins Kino verabreden für den übernächsten Tag... :o)

Aber was passiert bis dahin? Geknickt nach Hause schlurfen und dann beim Mema reinspringen um Schoki zu holen. Doch was war das?

Suppengrün? Hmm njam jam... ich könnte einen Eintopf kochen. Das habe ich lange nicht gemacht, ist mal wieder dran.

Erstmal alles nach Hause tragen und Kerzen anmachen, Kerzen sind immer gut.


Dann fange ich an alles zu waschen und zu schälen.

Das ist schön, endlich mal die Hände benutzen nicht nur den Kopf. Den Kopf mal abschalten. Die Kartoffeln fühlen; die Sellerie, die Möhren, die Petersilie riechen und schmecken.
Eine kleine Schule des Genießens. :o)


Und so belohnend, mam sieht, was man schafft, der Eintopf nimmt Form an...
Noch schnell die Kartoffeln klein schneiden und ab zum Andünsten in den Topf.
Hmm, das riecht schon gut.

Die Laune steigt und das Wasser läuft mir im Mund zusammen.

Noch schnell die Petersilie in den köchelnden Pott und währenddessen das Chaos beseitigen.


Und dann: habe ich es mir schmecken lassen. :O)
Wahrlich eine Tätigkeit mit Belohnungswert!

Und das beste, ich habe noch genug, um es in die Tiefkühltruhe zu packen.


Die Freude wird andauern. :o)

Das werde ich jetzt wieder öfter machen, günstiges, gesundes Essen, das froh macht: EINTOPF!

Liebe Grüße Hasenbrätin